Hamburg: Junger Deutscher von Multikultibande abgestochen

18.05.2010 | von Redaktion | Kategorie: Aktuelle Meldungen

Hamburg, S-Bahnhof Jungfernstieg, kurz nach 21 Uhr am 16. Mai. Eine jugendliche Multikulti-Bande beim fröhlichen Deutsche-Abschlachten. Ihr Opfer: der 19jährige Mel D. Er hatte mit einem Freund auf einer Bank gesessen, auf die S-Bahn gewartet, um gemeinsam mit anderen tanzen und feiern zu gehen.

Aus dem vorletzten Wagen einer einfahrenden Bahn stieg dann die fünfköpfige Gruppe Jugendlicher aus. „Sie mußten den ganzen Bahnsteig entlanggehen, um an den beiden jungen Leuten vorbeizukommen, die am anderen Ende des Bahnsteigs auf einer Bank saßen“, erläuterte Hauptkommissar Holger Vehren. Dort provozierten sie die beiden, ließen aber von ihnen ab, um mit einem weiteren Mann Streit anzufangen. Schließlich kehrten sie um, kreisten die beiden Deutschen ein. Und wie die Aufnahmen der Überwachungskamera zeigen, zog aus der Gruppe einer mit „Irokesenhaarschnitt“ ein Messer und rammte es dem Deutschen mit voller Wucht in die Brust. Grundlos. Kaltblütig. Feige. Mel D. verblutete noch auf dem Bahnsteig.

So brutal die Täter vorgingen, so dumm waren sie auch. Denn aufgrund der gestochen scharfen Aufnahmen der Überwachungskameras konnte die Polizei schon nach drei Tagen vier der fünf Verdächtigen festnehmen: Kamil K. (17), Kai W. (18), Sebastian S. (17) und den mittlerweile geständigen Haupttäter Elias A. (16), einen „Deutschen mit afghanischen Wurzeln“ (Welt, 18.5.). Der Fahndungserfolg gelang auch deshalb, weil der Nachwuchs-Killer bereits als „Intensivtäter“ bekannt war. Er fiel schon als Zehnjähriger durch Schlägereien auf, wurde seit letztem Jahr unter den Top-100-Kriminellen Hamburgs gelistet, galt in Polizeikreisen als „wandelnde Zeitbombe“. Körperverletzung, Falschaussage, Beleidigung, schwerer Diebstahl, gefährliche Körperverletzung, räuberische Erpressung, räuberischer Diebstahl – immer neue Ermittlungsakten türmten sich auf. Bis zu seiner jetzigen Festnahme saß Elias A. noch keinen Tag im Gefängnis. Geradezu ein Paradebeispiel für eine pervertierte BRD-Justiz, die „falsche Gesinnungen“ mit aller Härte verfolgt und bestraft, wandelnde Zeitbomben aber einfach explodieren läßt.

Mit Kerzen und Blumen gedenken Freunde des Ermordeten am Ort des Geschehens der sinnlosen Bluttat. An offiziellen Reaktionen wurde zunächst nur jene des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Andreas Dressel bekannt, der nüchtern verlautbarte, daß Hamburg unter den Bundesländern einen Spitzenplatz beim Zuwachs an Gewaltkriminalität einnehme.

Später rangen sich vier Senatoren dazu durch, in einer gemeinsamen Erklärung „Entsetzen und tiefe Trauer“ zu bekunden. Jetzt sei es endlich mal Zeit „für eine kritische und konsequente Analyse“. Hohle Phrasen, leere Gesten, die für Familie und Freunde des Opfers gewiß sehr tröstlich sein werden. Kein Wort darüber, wessen inländerfeindliche, einer ideologischen Totalverblendung entspringende Politik dafür verantwortlich ist, daß sich solch mordlüsternes Minusmenschentum in Deutschland immer mehr ausbreitet. Keine Lichterketten. Und natürlich – oh Wunder, oh Wunder – keine Betroffenheitskundgebungen von Claudia Roth, Uwe-Karsten Heye oder irgendwelchen Zentralräten.