Muslime in Deutschland fühlen sich fremd

28.01.2010 | von Redaktion | Kategorie: Aktuelle Meldungen

Neue Studie deprimiert Multikulturalisten – Krokodilstränen und Mehrheitsbeschimpfung

Endlich wieder ein Grund zum Jammern für unverbesserliche Multikulti-Träumer. Vor kurzem wurden in Berlin die Ergebnisse einer „Studie“ präsentiert, mit der die Befindlichkeiten von Muslimen in Europa untersucht wurden. Deutschland macht dabei in Sachen „Integration“ mal wieder eine ganz schlechte Figur. Nur 11 Prozent der in den Ausländerghettos von Hamburg und Berlin Befragten glauben, sie würden nach einer Einbürgerung als Deutsche akzeptiert. Und lediglich 40 Prozent der fremdstämmigen Islam-Anhänger auf deutschem Boden können sich mit Deutschland identifizieren – anderswo sei die Bindung an die „neue Heimat“ deutlich stärker.

Für die Untersuchung unter dem Titel „At home in Europe – Muslime in Europa“ ließ das britische Open Society Institut (gegründet und gesteuert von dem US-jüdischen Milliardär und Finanzjongleur George Soros) etwa 2000 Personen in elf Städten Englands, Frankreichs, Deutschlands, Schwedens und der Niederlande befragen. Damit befindet man sich fernab der Mindestanforderungen, welche die Meinungsforschung für „Repräsentativität“ vorgibt – womit zur Aussagekraft der „Studie“ eigentlich alles gesagt ist. Für den Berliner „Integrationsbeauftragten“ Günter Piening, grün-alternativer Soziologe und bewährter Anti-Rechts-Aktivist, dennoch kein Grund, sich mit Kommentaren zurückzuhalten. „Eine wachsende Zahl von Muslimen fühlt sich in Deutschland ins Abseits gestellt, egal wie viele Integrationsanstrengungen sie unternehmen“, ließ er sich zitieren. Woher er die Erkenntnis der „wachsenden Zahl“ haben will, bleibt rätselhaft, handelt es sich doch nicht um eine Langzeitstudie, sondern nur um eine einmalige Bestandsaufnahme auf extrem schmaler Datenbasis. Na ja, der Pöbel wird’s schon schlucken.

So richtig wissen wollte es die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“, die einen Bericht über die Studie mit „Fremd im eigenen Land“ betitelte und damit nicht etwa die überfremdungsgeplagten Deutschen meinte, sondern die Ausländer. Grund sei nicht etwa die fehlende Eingliederungsbereitschaft der ach so beliebten Neubürger aus dem Orient, sondern ihre angebliche Zurückweisung durch die Noch-Mehrheit. Jeder zweite in Deutschland befragte Muslim habe angegeben, wegen seiner Herkunft oder Religion regelmäßig „diskriminiert“ zu werden. Den Deutschen soll mit solchen Zeilen ein schlechtes Gewissen eingeimpft werden. Tatsächlich belegen derartige Angaben nur, daß viele Ausländer inzwischen reflexhaft nachplappern, was ihnen durch permanente linke Propaganda erfolgreich in die Hirne gepflanzt wurde.

Auf Günter Piening hat die Studie offenbar eine ähnliche Wirkung wie die Batterie-Einführung auf den Duracell-Hasen – er trommelt und trommelt und ist nicht zu stoppen. Von der Politik müsse „das Signal in die Gesellschaft gehen, daß der Islam zu Deutschland gehört“, forderte er, und das am besten mit einer Mischung aus bedingungslosen Zugeständnissen und galoppierendem Realitätsverlust. Der Bundesrepublik empfiehlt er, sich mit Mehrfach-Staatsbürgerschaften leichter zu tun. Außerdem müsse den Behauptungen, daß vor allem Türken und Araber nicht integrationswillig seien, Einhalt geboten werden. Unangenehme Tatsachen einfach in „Behauptungen“ umzudeuten und dann zu hoffen, daß sie auf diese Weise verschwinden – ob eine solche Strategie erfolgreich ist? Wahrscheinlich funktioniert sie ebenso gut wie jene von Kleinkindern, die sich die Hände vor die Augen halten und glauben, dann sieht sie keiner mehr.

Die Deutschen, die mit der Verausländerung ihres Lebensumfelds leidvolle Erfahrungen haben, werden solche geistigen Kapriolen einzuordnen wissen. Sollte der Kerngehalt der Studien-Befunde für Deutschland – trotz aller gebotenen Vorsicht – stimmen, gibt es keinen Grund zur Trübsal. Je weniger „Integration“ und Durchmischung, je mehr (beiderseitige) Distanz und getrennte Entwicklung, desto besser die Voraussetzungen, den Multikultiwahn einst zu beenden.

Detlev Rose