Iranischer Vorstoß gegen US-Brückenköpfe

15.01.2010 | von Redaktion | Kategorie: Aktuelle Meldungen

Wie nach dem Lehrbuch von Carl Schmitt hat der Iran jetzt seine Feindbestimmung weiter präzisiert. Das Geheimdienstministerium des Landes hat rund 60 Organisationen identifiziert, die offene oder verdeckte Wühlarbeit gegen den persischen Staat betreiben und daher nun auf einer „schwarzen Liste“ geführt werden. Für die Bürger Irans ist der Kontakt zu diesen Institutionen künftig verboten.

Auf der Liste tauchen eine Reihe von Namen auf, die auch vom deutschen nationalen Widerstand längst als Brückenköpfe US-amerikanischer Propaganda und Einflußpolitik identifiziert wurden – wie z.B. der US-Auslandssender „Voice of America“, die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der German Marshall Fund sowie das berüchtigte Aspen Institut in Berlin, ein Ableger der gleichnamigen „Denkfabrik“ in Colorado.

Wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur „Irna“ meldet, hätten die aufgeführten Institutionen an verschiedenen „listigen Projekten“ teilgenommen, die unter dem Vorwand der allgemeinen oder der wissenschaftlichen Diplomatie geführt worden seien. Hierzu seien gezielt regierungsfeindliche pro-westliche Kräfte aus dem Iran eingeladen worden, um auf diese Weise einen „sanften Krieg gegen den Iran zu führen und das gesellschaftliche Klima zu beeinflußen“.

Genau zu beobachten, welche deutschen Kollaborateure des US-Imperialismus in diesen und ähnlich ausgerichteten Institutionen mitarbeiten oder mit ihnen kooperieren, ist auch für die deutschfreundliche Opposition gewiß nicht die schlechteste Empfehlung.