»Frau – sozial und national!«

04.11.2009 | von Redaktion | Kategorie: Diskussion / Forum

Weiter so: Die NPD wird für Frauen zusehends attraktiver

Eine repräsentative Studie der selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Uni Leipzig hat festgestellt, daß sich der Anteil der weiblichen NPD-Wähler von im Jahre 2006 26,5 % auf heute (2009) 36,4 % erhöht hat. Ein Zuwachs von immerhin knapp 10 Prozent, der uns als Nationaldemokraten in unserem Kurs bestätigt.

Nachdem die NPD jahrzehntelang den Ruch einer ewiggestrigen Altherrenpartei hatte, ist es uns – auch durch die Gründung des Rings Nationaler Frauen (RNF) – gelungen, unter dem Motto »Frau – sozial und national« zunehmend Frauen für nationale Themen zu interessieren und anzusprechen. Unabhängig davon, wie »Rechtsextremismus-Expertinnen« wie Frau Feldmann oder die allseits bekannte Andrea Röpke diese Situation analysieren werden (und das werden sie, Kampf gegen Rechts schafft und sichert bekanntlich Arbeitsplätze), sind für den enormen Zuwachs wohl mehrere Aspekte ausschlaggebend:

Zum einen das Vordringen und die energische Intervention der NPD in soziale Themen, die ein traditionelles Familienbild favorisieren, die Rolle der Frau als Mutter würdigen, ohne ihr die Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen abzusprechen; und sicher auch das eindeutige Signal, Höchststrafen für das Widerlichste aller Verbrechen, Kinderschändung, zu fordern. Dies und ein klares Nein zum krankhaften gender-mainstreaming-Wahn schafft diejenigen nationalen Alleinstellungsmerkmale, die das »bunte« Parteienspektrum nicht bieten kann oder will.

Sicherheit kommt an

Zum anderen hat die NPD ihren Ruf als »Heimatpartei« verfestigt, als Partei der Deutschen in ihrer angestammten Heimat. Gerade Frauen können sehr wohl differenzieren zwischen plumpem Rassismus und selbstbewußtem nationalem Denken, zwischen Toleranz und totaler Selbstaufgabe der eigenen Werte. Wenn schon in den Schulen die Kinder diverser Minderheiten mehr gefördert werden als die eigenen oder wenn Frauen in westdeutschen Großstädten angepöbelt werden, nur weil sie »deutsch« aussehen, sind das durchaus Gründe, nach Ordnung, Sicherheit und Identität zu suchen.

Der NPD ist es zunehmend gelungen, hier Antworten und Alternativen anzubieten – Alternativen, die es bei den Systemparteien nicht gibt.

Gegenwartspolitik

Die gerade von der sächsischen NPD immer wieder geforderte Hinwendung zu einem bürgernahen, zeitgemäßen Nationalismus spricht wohl ebenfalls viele Frauen an. Wen interessiert es denn, welcher Panzer wo vor Stalingrad stand, wenn heute, im Jahre 2009, die Arbeitsplätze nach Osten und unsere Kinder nach Westen abwandern? Um nicht mißverstanden zu werden – selbstverständlich haben wir großen Respekt vor den Leistungen und der Opferbereitschaft unserer Großväter und Urgroßväter, aber es ist sinnlos, den Zweiten Weltkrieg nachträglich in Sandkastenspielen gewinnen zu wollen; gerade auch aus Achtung vor unseren Vorfahren.

Oder wen von uns Frauen interessiert ernsthaft ein »Reichsbürgerausweis«, wenn das Schulnetz aufgrund der demographischen Katastrophe immer mehr ausgedünnt wird, Altersarmut für die meisten Frauen aufgrund der Erwerbsbiografien vorprogrammiert ist oder demnächst die Mehrwertsteuer auf 25 % hochgeschraubt wird?

Dadurch, daß die NPD zunehmend ganz konkrete, gegenwartsbezogene Probleme anspricht und nationalstaatliche Lösungen anbietet, konnten diese 10 % Wählerinnen erreicht werden. Wenn wir diesen Kurs beibehalten, werden es noch mehr – denn Deutschland ist auch Frauensache!

Gitta Schüßler