Thüringens rotes Meinungskartell eröffnet abermals Hetzjagd gegen CDU-Landtagsabgeordneten Peter Krause
03.03.2009 | von Redaktion | Kategorie: Aktuelle MeldungenThüringens rotes Meinungskartell eröffnet abermals Hetzjagd gegen CDU-Landtagsabgeordneten Peter Krause
Die Hetzjagd gegen den thüringischen Landtagsabgeordneten Peter Krause (CDU) geht in die nächste Runde.
Schon 2008 war Krause unter die Räder der linken Meinungsdiktatoren gekommen, weil er in der Vergangenheit als Redakteur der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ tätig gewesen war und auch für weitere nationalkonservative Publikationen Artikeln verfaßt hatte. Krause hatte sich damals dem linken Druck gebeugt und seine Kandidatur für das Amt des Kultusministers zurückgezogen. Mitte Februar 2009 hatte die CDU-Fraktion Krause einstimmig zu ihrem kulturpolitischen Sprecher gewählt und als Ausschußvorsitzenden nominiert. Nun läuft die linke Politschickeria in Thüringen vereint Sturm gegen diese Entscheidung.
Am Donnerstag forderte SPD-Landesgeschäftsführer Jochen Staschewski die CDU-Führung zur Rücknahme der Nominierung Krauses auf.
Staschewski betonte zwar scheinheilig, daß er Krause nicht auf eine Stufe mit Neonazis oder rechten Schlägern stelle. Er sei jedoch ein Vertreter der „Neuen Rechten“ und könne daher nicht oberster Repräsentant des Parlaments für Wissenschaft, Kunst und Medien sein.
Auch die LINKE – deren Spitzenkandidat Bodo Ramelow gerade erst in einem Interview abgelehnt hat, die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen – fühlte sich berufen, sich in die Debatte einzumischen. Der Landesvorsitzende der Linken, Knut Korschewsky, sagte, Krause sei als Ausschußvorsitzender „politisch nicht tragbar“. Sein elitäres Kulturverständnis und seine national-konservativen Ideen dürften Thüringens Bildungs- und Kulturpolitik nicht dominieren.
Selbstverständlich meldeten sich auch „Die Grünen“ zu Wort und forderten die CDU-Fraktion auf, ihren Personalvorschlag zurückzuziehen. Ein Ausschußvorsitzender Krause sei untragbar für Thüringen, sagte Landessprecherin Astrid Rothe-Beinlich.
Zuvor hatte auch die Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS) die geplante Wahl Krauses kritisiert. „Wir verurteilen, daß die CDU mit der erneuten Nominierung Krauses rechtem Gedankengut vor der Landtagswahl 2009 unnötig Aufwind verleiht“, hieß es.
Angesichts des roten Sturmes, der sich nun an dieser Entscheidung wieder gegen die CDU in Thüringen und Peter Krause zusammenbraut, wird abzuwarten bleiben, wie fest beide durchhalten. Wird die CDU – die nicht gerade als standhaft bekannt ist – wieder vor einem roten Affentheater einknicken? Wird Peter Krause abermals unter dem Druck der roten Moralapostel und in Konsequenz dann auch seiner eigenen Partei seine geplante Kandidatur zurückziehen? Angesichts der Profillosigkeit der CDU bundesweit ist auf jeden Fall das Schlimmste zu befürchten.









