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	<title>Deutsche Stimme</title>
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		<title>Aufsichtbehörde läßt „Leerverkäufe“ wieder zu – Der Irrsinn geht weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohin fällt die Kugel – auf rot oder auf schwarz? Steigen die Kurse oder fallen sie? Faites vos jeux! Seit Anfang des Monats darf mit dem Segen der BAFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, wieder nach Herzenslust gezockt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wohin fällt die Kugel – auf rot oder auf schwarz? Steigen die Kurse oder fallen sie? Faites vos jeux! Seit Anfang des Monats darf mit dem Segen der BAFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, wieder nach Herzenslust gezockt werden. Das für elf deutsche Bank- und Versicherungswerte zeitweise verbotene hochspekulative Instrument der „Leerverkäufe“ ist nun wieder zugelassen.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem das Volk multimilliardenfach für die Gier und den Dilettantismus des internationalen Bank- und Börsen-Casinos bluten mußte, gibt Deutschlands oberste Aufsichtsbehörde nun ein hoffnungsfrohes Zeichen: Hossa, die Krise ist vorbei, auf geht’s in eine neue Runde. Und wenn es schief geht, wißt ihr ja, wer zahlt.</p>
<p style="text-align: left;">Leerverkäufe sind nichts anderes  als „Wetten“, Wetten auf fallende Kurse. Spekulanten leihen sich gegen eine Gebühr von einer Bank oder einer Fondsgesellschaft Aktien des Unternehmens aus, bei dem sie einen Kursrückgang erwarten. Die geliehenen Aktien – Sie lesen richtig – verkaufen sie dann. Sinken die Kurse wie erwartet, werden die Papiere zurrückgekauft, dem Eigentümer wiedergegeben, und der Wettkönig streicht die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis ein. Eine feine Sache, so die Befürworter dieses fragwürdigen „Finanzinstruments“, denn so ließen sich überbewertete Aktien wieder auf einen realistischen Kurs zurückstutzen. Kein Wort darüber, daß die gewünschte Kursentwicklung auch künstlich manipuliert werden kann.</p>
<p style="text-align: left;">Die Aufhebung des Verbots betrifft auch „ungedeckte“ Leerverkäufe. Bei solchen „nackten Leerverkäufen dagegen deckt sich der Spekulant nicht mit Aktien ein, sondern verkauft Aktien am Markt, ohne sie sich ausgeliehen zu haben“, erklärt die FAZ. Etwas verkaufen, das man gar nicht besitzt, gilt unter normalen Umständen als Betrug. In der Finanzwelt ticken die Uhren offenbar anders. Kein Wunder, daß das Vorgehen der BAFin auf teils harsche Kritik stieß. Und selbst dem letzten hartnäckig Gutgläubigen dürfte nun klar sein, was von den vollmundigen Politiker-Bekenntnissen, man habe aus der Krise gelernt, tatsächlich zu halten ist. Versprechungen, leere Versprechungen.</p>
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		<title>Gegen Krieg,  Bombenterror  &amp; Vertreibung: Auf nach Dresden</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Richter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Titelthema]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden ist das deutsche Nagasaki, die Stätte eines apokalyptischen Bombensturms, entfesselt von alliierten Luftgangstern und ihren Befehlsgebern, denen es nur um eines ging: bis zum absehbaren Ende des Krieges noch so viele Deutsche als möglich umzubringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Deutsches Gedenken 2010: Zum 65. Jahrestag des Feuersturms geht es um unsere Toten</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zum 65. mal jährt sich am 13. Februar der Feuersturm von Dresden. Hunderttausende kamen dabei um, wurden heimatlos. Dresden, die Kunst- Lazarettstadt an der Elbe, hatte aufgehört zu existieren.</p>
<p style="text-align: left;">Dresden ist das deutsche Nagasaki, die Stätte eines apokalyptischen Bombensturms, entfesselt von alliierten Luftgangstern und ihren Befehlsgebern, denen es nur um eines ging: bis zum absehbaren Ende des Krieges noch so viele Deutsche als möglich umzubringen.<br />
Dresden steht für ein Jahrhundertverbrechen, das ungesühnt und unvergessen ist. Auch wenn die etablierte Geschichts-Politik der Bundesrepublik nichts unversucht läßt, um deutsche Schuld ins Ungemessene aufzublähen und deutsche Opfer zu minimieren.<br />
Im eisiger werdenden Klima von Repression und Gesinnungszensur, das im angeblich »freiesten Staat« der deutschen Geschichte herrscht, steht die sächsische Landeshauptstadt aber auch für einen der letzten Orte in der Bundesrepublik, an dem die nationale Opposition noch Gesicht und Präsenz zeigen kann.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Lumpen und Deutschenhasser</strong></p>
<p style="text-align: left;">Das ist dieses Jahr besonders wichtig. Zum einen, weil der 65. Jahrestag des Untergangs Dresdens ein markantes Datum im Geschichtskalender ist. Und zum anderen, weil auch die Gegner eines würdigen Gedenkens in diesem Jahr alles daran setzen werden, diesen Tag für sich zu vereinnahmen. Es wird ein überparteiliches Aktionsbündnis (»&#8230; kein Platz für Angst und Gewalt«) geben, eine Menschenkette von der Synagoge bis zum Altmarkt – und das übliche Lumpengesindel mit Israelfahnen und »Bomber Harris, do it again!«-Plakaten wird es auch wieder geben.<br />
Noch nie zuvor war es deshalb so wichtig, in Dresden der Opfer von Massenmord, Terror und Deutschenhaß zu gedenken. Nie zuvor war es so wichtig, das Golgatha des deutschen Volkes nicht den Schmähern, Inländerfeinden und Nationalmasochisten zu überlassen, sondern würdig und aufrecht die Erinnerung an unsere Toten wachzuhalten.<br />
Für Planung und Durchführung des Dresdner Trauermarsches zeichnet auch in diesem Jahr wieder die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) verantwortlich. Für das Gelingen der Veranstaltung trägt aber letztlich jeder Teilnehmer, jeder einzelne Unterstützer die Verantwortung: durch würdige Haltung in Kleidung und Gestus, durch angemessene Gestimmtheit. Laute Töne sind an diesem Tage fehl am Platz.<br />
Deshalb: am 13. Februar auf nach Dresden! Es geht um unsere Toten, unsere Ahnen, unsere Geschichte. Wir lassen sie uns von niemandem nehmen.</p>
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		<title>Islamisierung – es reicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei und Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Minarett-Votum der Schweizer ist auch in Deutschland Bewegung spürbar. Das Schweizer Beispiel zeigte: der Durchmarsch der Überfremder ist kein Naturgesetz, Widerstand ist machbar. In der Bundesrepublik setzte sich die NPD an die Spitze der islamkritischen Bewegung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Der Minarett-Kampf geht in die nächste Runde</strong></p>
<p style="text-align: left;">Seit dem Minarett-Votum der Schweizer ist auch in Deutschland Bewegung spürbar. Das Schweizer Beispiel zeigte: der Durchmarsch der Überfremder ist kein Naturgesetz, Widerstand ist machbar.<br />
In der Bundesrepublik setzte sich die NPD an die Spitze der islamkritischen Bewegung. Sie nahm die Botschaft der Eidgenossen als erste auf und münzte sie um in ein weithin vernehmbares politisches Signal. Inzwischen hat die losgetretene Bewegung gegen Minarette und immer mehr Moscheen in Deutschland das Zeug zum Selbstläufer. Und sie einigt das nationale Lager in der Bundesrepublik stärker als viele andere Themen.<br />
Tausende Unterschriften gingen seit der letzten Ausgabe der Deutschen Stimme in der Berliner Parteizentrale ein und dokumentieren den breiten Widerhall unserer Kampagne. Vielerorts, wo nationale Stadträte in den Rathäusern mit Sitz und Stimme vertreten sind, wurden in den letzten Wochen Anträge auf ein Verbot weiterer Moschee- und Minarettbauten eingebracht. Die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag bereitet derzeit sogar eine Initiative des Freistaats für eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes vor.<br />
Nur politisch Überkorrekte und Multikulti-Überzeugungstäter konnten bislang die Augen davor verschließen, daß das Unbehagen der Deutschen an der fortschreitenden Islamisierung, am drohenden Kippen der ethnischen Mehrheiten in unserem Land wächst. Und das mit gutem Grund:<br />
Kaum eine Woche, in der nicht neue Horrormeldungen über brutale U-Bahn-Schlägereien und unfaßbare Urteile »deutscher« Gerichte die Runde machen – so wie jüngst in München, wo zwei brutale Kosovo-Messerstecher, die vor Jahren einen jungen Deutschen lebensgefährlich verletzten, erneut mit läppischen Jugendstrafen davonkamen.<br />
Beispiele wie diese zeigen: der »Ausländerbonus« an deutschen Gerichten, den etwa Berliner Jugendrichter seit Jahren kritisieren, ist traurige Realität in unserem Land. Während die inländerfreundliche Opposition diffamiert und kriminalisiert wird, können Verbrecher mit »Migrationshintergrund« auf milde, allzu milde Richter hoffen.<br />
Der Kampf um die Minarette in unserem Land ist auch ein Kampf gegen Überfremdung und gegen die schleichende Verdrängung der Deutschen aus ihren Städten, ihrem eigenen Land.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Schwerpunkt NRW</strong></p>
<p style="text-align: left;">Im Mai 2010 ist im größten deutschen Bundesland, in Nordrhein-Westfalen, Landtagswahl. NRW ist nicht nur das bevölkerungsreichste, sondern auch das ausländerreichste Bundesland. In vielen NRW-Kommunen sind mittlerweile ganze Stadtviertel fremde ethnische Enklaven.<br />
In Duisburg, einem Zentrum der Islamisierung, wo die größte Moschee auf deutschem Boden entstehen soll, wird die nationale Opposition deshalb den Widerstand gegen Minarette und islamische Machtsymbole wie in einem Brennglas fokussieren. Für das letzte März-Wochenende hat die NPD in Duisburg-Marxloh zur Großdemo aufgerufen, um deutschlandweit die Aufmerksamkeit auf das größte »deutsche« Moscheebauvorhaben zu lenken.<br />
Jetzt kann es für die inländerfreundliche Opposition nur heißen: dranbleiben – das Thema am Kochen halten und unsere deutschen Mitbürger aufklären, aufrütteln, mitreißen.<br />
Noch haben wir es in der Hand, ob Deutschland im 21. Jahrhundert noch das Land der Deutschen sein wird oder dem Islam anheimfällt. Noch ist der Kampf nicht entschieden, noch lohnt der Widerstand.<br />
Wir haben uns fürs Kämpfen entschieden. Weil wir es unseren Kindern schuldig sind. Und weil schon verloren hat, wer auf den Kampf verzichten zu können glaubt.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Anton Vergeiner</em></p>
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		<title>Kampf gegen Übergewicht – aber kein Geld</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Dessau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tribüne]]></category>

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		<description><![CDATA[Für national denkende Menschen ist es auch Ehrensache, sich um Wahrung und Hebung der Volksgesundheit zu kümmern. Nur ein gesunder Volkskörper ist in  der Lage, den Stürmen der Zeiten nachhaltig zu trotzen. Hinzu kommt natürlich auch ein volkswirtschaftlicher Aspekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Nicht nur im Nordosten: Viele gute Ansätze, doch Geld und nachhaltige Strukturen fehlen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Für national denkende Menschen ist es auch Ehrensache, sich um Wahrung und Hebung der Volksgesundheit zu kümmern. Nur ein gesunder Volkskörper ist in  der Lage, den Stürmen der Zeiten nachhaltig zu trotzen. Hinzu kommt natürlich auch ein volkswirtschaftlicher Aspekt. Allein die durch Adipositas (Fettsucht) hervorgerufenen Kosten belaufen sich auf 15 bis 20 Milliarden Euro jährlich und damit auf sechs Prozent aller Krankheitskosten, erklärte 2008 Dr. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer.<br />
Die Hälfte der Deutschen ist übergewichtig, jeder fünfte Bundesbürger sogar stark, bilanzierte ebenfalls vor knapp zwei Jahren das 31. Interdisziplinäre Forum der Bundesärztekammer in Berlin. Die Ursachen sind recht gut bekannt: Über- und Fehlernährung sowie Bewegungsmangel in Beruf und Freizeit.<br />
Besonders schlimm ist es um die Zukunft eines Volkes bestimmt, wenn Krankheiten wie Adipositas oder auch »nur« Übergewicht schon im Kindesalter auftreten. Der Bundesgesundheitsbericht für 2007 vermeldete, daß 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Übergewichtigkeit betroffen sind, was einer Steigerung von 50 (!) Prozent gegenüber dem Anfang der neunziger Jahre entspricht. Auch die Zahl adipöser Kinder hat sich im selben Zeitraum verdoppelt und betrug um 2007/2008 über sechs Prozent.<br />
Für Mecklenburg und Vorpommern bietet sich bei den Einschülern das nachstehende Bild:</p>
<p style="text-align: left;">Schuljahr       Untersuchte    Adipositas abs.    in %    Übergewicht abs.    in %</p>
<p style="text-align: left;">2003/2004    12 981                                   739    5,7                              1533    11,8<br />
2004/2005    12 830                                   779    6,1                              1744    13,6<br />
2005/2006    13 580                                   812    6,0                             1737    12,8<br />
2006/2007    13 460                                   737    5,5                              1606    11,9<br />
2007/2008    12 346                                  640    5,2                              1440    11,7<br />
2008/2009    12 662                                  598    4,7                              1494    11,8</p>
<p style="text-align: left;">Interessante Projekte, um der verhängnisvollen Entwicklung entgegenzusteuern, gibt es auch im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Nur basieren sie entweder auf Freiwilligkeit, sind sie von örtlichen Vereinsstrukturen abhängig oder es ist einfach nicht genügend Geld vorhanden, um die tatsächlich verheißungsvollen Programme in einem höheren Maße zu stützen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>KTG nur in 18 Einrichtungen genutzt</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ein beredtes Beispiel bietet das Kombinierbare Kinderturngerät Greifswald – KTG – (ihm widmete sich die Sportkolumne der DS-Ausgabe November 2009). Wie eine Kleine Anfrage der Schweriner NPD-Landtagsfraktion ergab, wird das KTG zur Zeit in 18 Kindertageseinrichtungen genutzt. Die Gesamtkosten, die sich das Innenministerium und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur teilten, beliefen sich auf knapp 70.000 Euro (die Anschaffung eines KTG kostet laut Hersteller 3.787,18 Euro).<br />
In Mecklenburg und Vorpommern gibt es momentan etwas über 1000 solcher Tagesstätten, womit das geniale Gerät nur in einem winzigen Bruchteil der Kitas zur Anwendung kommt. »Eine Ausweitung der Versorgung von Kindertagesstätten mit dem KTG Greifswald ist derzeit nicht absehbar«, heißt es am Ende der Kleinen Anfrage, die das Ministerium für Soziales und Gesundheit beantwortet hat. Wie sollte das Projekt nach den derzeitigen Gegebenheiten auch eine Ausweitung erfahren – auch genanntes Ressort stellte in den Doppelhaushalt 2010/2011 wieder einmal Hunderttausende an (Steuer-)Geldern für den (Dauerwahl-)K(r)ampf gegen die nationale Opposition oder für Ausländerbelange ein.<br />
Genannt seien hier das »Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus«, die »Förderung der sozialen und beruflichen Integration sowie der Partizipation von Migrantinnen und Migranten«, »Zuschüsse des Landes für Maßnahmen für Demokratie und Toleranz« oder »Zuschüsse an Verbände und Vereine der Freien Wohlfahrtspflege für die Beratung von Migrantinnen und Migranten«.<br />
Das von der Art der Ausführung her derzeit vielversprechendste Projekt nennt sich »Bewegte Kinder«. 2000 ins Leben gerufen, beinhaltet es Kooperationen zwischen Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen. Konnten bei Gründung des Projektes 237 Kinder im Alter zwischen 0 und 6 erreicht werden, waren es 2008 über 3.800. Die Zahl der Kooperationen betrug anfänglich sieben und wuchs mit den Jahren auf 170 an.<br />
Dennoch ist diese an sich lobenswerte Zusammenarbeit von den Strukturen bzw. Kapazitäten der Vereine abhängig. Die nachhaltigste Wirkung könnte womöglich mit dem oben genannten Kinderturngerät erreicht werden, da es in der Kindereinrichtung deponiert wird und der Zugriff somit jederzeit gewährleistet ist.<br />
Einen weiteren landesseitigen Ansatz bildet in M-V das Kooperationsprogramm »Gemeinsam Sport in Schule und Verein«. Es »stellt mit seinen flächendeckenden und an den Interessen der Schülerinnen und Schüler orientierten Sportangeboten eine wertvolle Ergänzung zum Schul- und Vereinssport dar«, heißt es mit blumigen Worten in der Antwort auf eine weitere Kleine Anfrage der NPD.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Drei Schulsportstunden </strong></p>
<p style="text-align: left;">»Eine Verpflichtung oder teilweise Verpflichtung« – hier beginnt das Problem – »zur Teilnahme besteht nicht.« Um so wichtiger wäre es, schulartenunabhängig drei Wochenstunden Sportunterricht durchzusetzen, wie es die nationale Fraktion in Schwerin bislang zweimal mit Anträgen gefordert haben (die DS berichtete mehrfach über die von den »Demokraten« abgelehnten Vorstöße). Dennoch werden auch die Nationalen im Norden Mitteldeutschlands in ihren Bemühungen um eine Hebung der Volksgesundheit nicht nachlassen, wenngleich auch dies ein steiniger Weg ist.</p>
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		<title>Der Schlußstrich ist überfällig</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte / Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verband deutscher Soldaten e.V. ist vor wenigen Wochen mit einer denkwürdigen Initiative an die Öffentlichkeit getreten, indem er einen gangbaren Weg zum immer noch ausstehenden Friedensschluß zwischen Deutschland und seinen früheren Kriegsgegnern aufzeigte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Frieden jetzt: Eine Initiative des Verbandes deutscher Soldaten e.V.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der Verband deutscher Soldaten e.V. ist vor wenigen Wochen mit einer denkwürdigen Initiative an die Öffentlichkeit getreten, indem er einen gangbaren Weg zum immer noch ausstehenden Friedensschluß zwischen Deutschland und seinen früheren Kriegsgegnern aufzeigte. Wir dokumentieren den Vorschlag nachstehend im Wortlaut.<br />
Der immer noch geltende Waffenstillstand von 1945 und die ebenso immer noch aufrechterhaltene Feindstaatenklausel der Vereinten Nationen gegen das Deutsche Reich sind 65 Jahre nach Beginn der Waffenruhe abzulösen. Die ehemaligen Kriegsgegner sollen zum Wohle ihrer Völker auf der Grundlage eines Friedensvertrages als souveräne, gleichberechtigte Partner den Weg der Sicherheit und Zusammenarbeit durch friedlichen Interessenausgleich beschreiten und den Frieden wahren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Dazu schlägt Deutschland vor:</strong><br />
1. Gegenseitiges, auf ewig gültiges Verzeihen aller aneinander begangener Völkerrechtsverbrechen im Zuge der Kriegshandlungen 1914-1918 und 1939-1945 und der jeweiligen Nachkriegszeit.<br />
2. Gegenseitiger und endgültiger Verzicht darauf, sich diese Verbrechen wechselseitig vorzuwerfen und Ansprüche daraus geltend zu machen. Die unselige und rückwärtsgewandte Kriegsschulddebatte ist 90 bzw. 65 Jahre nach den beiden Weltkriegen zu beenden. Dazu halten wir für erforderlich:<br />
3. Öffnung aller Archive der ehemaligen Kriegsgegner zur Erforschung der wahren Gegebenheiten in den Abläufen 1910 bis 1950 und Rückgabe der beschlagnahmten, unverfälschten Archivstücke auf Gegenseitigkeit.<br />
4. Berufung einer Wahrheitsfindungs-Kommission von unabhängigen Historikern aus neutralen Ländern zur Auswertung der bisher geheimgehaltenen Primärdokumente aus verschlossenen Archiven und Übernahme ihrer Ergebnisse in die Bildungsarbeit der Vertragsstaaten.<br />
Der Frieden soll zwischen den Vertragspartnern unumkehrbar gemacht werden. Das ist zu erreichen durch:<br />
5. Beendigung aller Besatzungen und Auflösung militärischer Fremd-Stationierungsstützpunkte im Vertragsgebiet.<br />
6. Unverletzlichkeit aller Staatsgrenzen der Vertragspartner.<br />
7. Rückgabe beschlagnahmten Eigentums; wo das nicht möglich ist, wird über eine Regelung Einigkeit hergestellt.<br />
8. Verpflichtung zur Öffentlichkeit der Diplomatie.<br />
9. Umwandlung der NATO zur NESO (Northern Earth Security Organisation). Diese soll als politische Organisation und zugleich reine Verteidigungsgemeinschaft gewährleisten, daß kein Mitglied im Bunde mit anderen Mitgliedern dieser Organisation gegen einen dritten Staat der Gemeinschaft aus Eurasien und Nordamerika koalieren kann.<br />
10. Die NESO soll gleichzeitig den freien Welthandel sichern. Sie erklärt dazu die Offenheit der Handelswege zu Land, Luft und See.<br />
11. Piraterie wird geächtet. Alle Nationen haben zur Abwehr der Piraterie das Notwehrrecht.<br />
12. Die NESO-Staaten erklären vor der Weltöffentlichkeit den Verzicht auf Gewalt als Mittel ihrer Politik. Sie werden das Selbstbestimmungsrecht der Völker respektieren und nie wieder als erste Waffen einsetzen. Nur die Vereinten Nationen haben das Gewaltmonopol, gegen Staaten vorzugehen, die Völkerrechtsverbrechen wie Völkermord und/oder Vertreibung begehen.<br />
13. Die NESO-Staaten werden keinen anderen Staat in irgendeiner Weise unterstützen, der sich künftig des Völkerrechtsverbrechens der Vertreibung und/oder des Völkermordes schuldig macht.<br />
14. Die NESO-Staaten garantieren religiöse Toleranz und werden keine religiösen Dominanzbestrebungen zulassen.</p>
<p style="text-align: left;">Auf der Grundlage dieser 14 Punkte sind die Regierungen aller betroffenen Staaten zu einer Friedenskonferenz nach Münster und Osnabrück einzuladen, um den Zweiten Weltkrieg endgültig abzuschließen und dadurch künftigen Generationen die Perspektive eines unbefangenen Weges in eine friedliche Zukunftsordnung in gegenseitiger Achtung und Verantwortung zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Verantwortlich: Verband deutscher Soldaten e.V., </em><br />
53173 Bonn, Rheinallee 55</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunst und der Wille zum Leben</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Geistesleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen kommen im Verlauf des Lebens in prekäre Situationen – so manche von ihnen aus psychischen Gründen. Vor allem um die Künstler unter ihnen geht es in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Was Kunst ausmacht – und was nicht. Ein Plädoyer für Könnerschaft und Zuversicht</strong></p>
<p style="text-align: left;">Viele Menschen kommen im Verlauf des Lebens in prekäre Situationen – so manche von ihnen aus psychischen Gründen. Vor allem um die Künstler unter ihnen geht es in diesem Artikel.</p>
<p style="text-align: left;">Gewiß, es gibt manch einen, der auf Grund seines Leidens – wir wollen uns eine allzu weitgehende Spezifizierung hier noch ersparen – eine Neigung zur bildenden Kunst in sich verspürt. Aber die Neigung macht aus einem Leidenden noch keinen Künstler. Das handwerkliche Können muß selbstverständlich dazutreten – dann kann aus diesem Menschen ein Künstler werden.<br />
Es ist nämlich nicht selbstverständlich, daß jemand mit den Werkzeugen folgerichtig umgehen kann, selbst wenn er einem Könner viele Male zugesehen hat. Man kann sich zwar vieles dabei aneignen, den selbständigen Umgang mit den Materialien erlernt man aber nur, indem man sie selbst verwendet. Dazu gehört viel Fleiß und Durchhaltevermögen.<br />
Von den vielen Leidenden haben nur wenige in ausreichendem Maße davon. Das ist allerdings erst die eine Seite der Münze, denn handwerkliches Können ist zwar eine der Grundvoraussetzungen um Kunst zu schaffen, aber es kommt noch etwas hinzu, das immer wieder vernachlässigt wird: das Sehen.<br />
Nicht jeder, der einen Gegenstand »anschaut«, hat dabei etwas gesehen. Oft genug malt oder zeichnet er – wie auch der wirkliche Künstler – was er »weiß« (oder vielmehr: zu wissen glaubt). Niemand bildet etwas anderes ab als das, was er »weiß« – also verinnerlicht hat.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Unverwechselbares Abbild</strong></p>
<p style="text-align: left;">Und das ist der große Unterschied zwischen einem Künstler und einem Dilettanten. Der Künstler hat das »Sehen« erlernt, wobei man selbstverständlich erkennen wird, daß auch der Künstler nie »auslernen« wird. Anders verhält es sich mit den Scharlatanen, die behaupten »sie sähen etwas eben so« – auch wenn bei dem zweifelhaften Elaborat nichts als wirres Geschmiere zu erkennen ist. Aber das ist nicht unser Thema – es geht um Kunst und nicht um Scharlatanerien.<br />
Man kann in der Malerei z. B. etwas »abbilden« – einen Menschen etwa in einem Portrait. Das aber macht ein Kunstwerk auch noch nicht aus. Denn auch der Photoapparat ist dazu imstande, sehr genau abzubilden – aber ist es derhalben bereits ein Kunstwerk? Denken wir an die Abermillionen von Urlaubs-photos – niemand wird im Ernst behaupten wollen, damit ein Kunstwerk geschaffen zu haben.<br />
Das Kunstwerk hingegen liefert vom abgebildeten Menschen ein »Inbild«, was heißen soll, daß der oder die auf dem Gemälde abgebildete eine tatsächliche unverwechselbare »Person« ist – und man das dem Gemälde auch ansieht. Es zeigt, was der Maler empfunden hat, was in diesem Abgebildeten vorgegangen sein mag, ja vielleicht sieht man sogar dadurch etwas von den Spuren, die das Schicksal in seiner Seele hinterlassen hat.<br />
Dann erst kann man von einem Kunstwerk sprechen. Doch nicht nur dann ist ein Gemälde ein Kunstwerk, denn eine oder mehrere Personen können auch einen Gedanken des Künstlers ausdrücken, ohne daß diese Personen tatsächlich dieses Schicksal gehabt haben. Das wird vor allem dann der Fall sein, wenn es sich um ein symbolistisches Bild handelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Technische Meisterschaft im Kunstwerk</strong></p>
<p style="text-align: left;">An dieser Stelle seien einmal die großartigen Maler aus England erwähnt, die heutzutage auf dem Festland fast vergessen sind: Waterhouse, Sandys, Lord Leighton und andere. Warum gerade die Maler des Viktorianischen Zeitalters? Das hat mehrere Gründe. Zum einen, weil sie heute nur mehr wenigen Menschen ein Begriff sind, obwohl sie ganz großartige Werke geschaffen haben. Zum anderen, weil sie Ideen sehr gut und mit großartiger technischer Meisterschaft in ein Kunstwerk übersetzen konnten.<br />
Natürlich gab und gibt es auch im deutschsprachigen Gebiet Europas genauso große Künstler: Käthe Kollwitz, Ernst Barlach, Makart, Leibl, und viele mehr – aber diese werden in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen und sind ob des auch den meisten Kunstliebhabern bekannt. Allen ist aber etwas gemeinsam: Sie bilden immer wieder den Willen zum Leben ab.<br />
Ob sie das nun symbolisch tun – wie etwa die großen Engländer oder aber die nordischen Maler, wie beispielsweise Magnus Enkell, Gallén-Kallela, Hugo Simberg und andere oder Käthe Kollwitz, die das tatsächliche Leben abgebildet haben und damit das Leben trotz allen schweren Schicksals bejaht haben – sie alle zeigen Schicksale und dennoch machen sie Hoffnung. Für sie beendet nicht einmal der Tod das Leben, weil für sie das Leben ein »Fortquellendes aus dem Urquell« ist. Mag der Körper an Mutter Erde zurückgegeben werden – Mutter Erde will schlichtweg in mannigfaltigen Formen und natürlich auch menschlichem Leben wieder Mutter werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Nichts kann wirklich untergehen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Alle diese großartigen Künstler gemahnen uns daran, daß wir nicht in Verzweiflung und Nihilismus verfallen sollen. Jedes Volk, jeder Mensch ist dazu berufen, fortzudauern – sei es durch Nachkommen, sei es durch die Hinterlassenschaft seiner schöpferischen Ideen oder Werke. Oder sei es durch die Erinnerung, die die Menschen pflegen, die ihn gekannt haben. Jeder Mensch trägt etwas dazu bei, daß nichts wirklich untergehen kann.<br />
So seid alle aufgerufen, die ihr das Leben bejaht, der Verzweiflung und dem Nihilismus zu widerstehen. Besonders die Künstler unter uns stehen in der Pflicht, es den Alten gleichzutun: inmitten von bösem Schicksal, auch in Not und Elend den Willen zum Leben zu bewahren und Werk auf Werk zu schaffen, das davon Zeugnis ablegt, daß Leben das Fortquellende aus dem Urquell ist.<br />
Bekennen wir uns zu unserer gewachsenen europäischen, zur deutschen Kultur und Kunst – ohne uns der Kunst der anderen europäischen Völker zu verschließen. Wir alle lernen voneinander: Die Italiener haben von Dürer ebenso gelernt wie Dürer von den Italienern – die großen nordischen Künstler sind ohne die deutsche Kunst und Kultur genauso wenig denkbar, wie die deutsche Kunst ohne die Kunst und Kultur der europäischen Antike.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Soslan Khan Aliatasi</em></p>
<p style="text-align: left;">Unser Autor Soslan Khan Aliatasi, geboren 1953 in Wien als Kind tschetschenischer Eltern, ist Maler und beschäftigt sich seit vielen Jahren u.a. mit Taoismus und Zen.</p>
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		<title>Gegen die Religion des Neoliberalismus</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch zur Lage: »Crash-Prophet« Max Otte rechnet mit dem entfesselten Turbokapitalismus ab
Besonders glücklich gewählt ist der Titel nicht. »Informationscrash« – das soll wohl ein mit Bedacht geprägter Gegenbegriff zur »Informationsgesellschaft« sein, welche immer dann so gern bemüht wird, wenn unsere Gegenwart als besonders fortschrittliche und moderne Zivilisationsstufe verkauft werden soll.
Pure Schönfärberei, wenn man der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Das Buch zur Lage: »Crash-Prophet« Max Otte rechnet mit dem entfesselten Turbokapitalismus ab</strong></p>
<p style="text-align: left;">Besonders glücklich gewählt ist der Titel nicht. »Informationscrash« – das soll wohl ein mit Bedacht geprägter Gegenbegriff zur »Informationsgesellschaft« sein, welche immer dann so gern bemüht wird, wenn unsere Gegenwart als besonders fortschrittliche und moderne Zivilisationsstufe verkauft werden soll.</p>
<p style="text-align: left;">Pure Schönfärberei, wenn man der Argumentation von Professor Max Otte folgt. Denn er hält nicht einen besonders hohen Informationsstand der Bürger für den charakteristischen Zug unserer Zeit, sondern das genaue Gegenteil: Ahnungslosigkeit und grassierende Desorientierung. Für den Bestseller-Autor leben wir heute in einem System der »neo-feudalen Desinformationswirtschaft«.<br />
Den Kern von Ottes Botschaft beschreibt der Untertitel viel präziser: »Wie wir systematisch für dumm verkauft werden«. Die Verdummung und Entmündigung auf breiter Front ist ein Herrschaftsmittel – ein Instrument der die Weltwirtschaft dominierenden Monopole und Oligopole, um ihre Vormachtstellung zu sichern und weiterhin satte Profite einzufahren.<br />
Der Autor beschreibt jedoch nicht nur, wie das funktioniert, sondern bietet den Lesern noch wesentlich mehr: eine fundamentale Systemkritik, und zwar eine der besten und scharfsinnigsten, die in letzter Zeit zu lesen waren. Insofern hält das Buch viel mehr, als es verspricht. Ähnlich wie Hans Herbert von Arnim die erschreckenden Fehlentwicklungen des politischen Systems analysiert, geht Otte mit dem entfesselten Turbokapitalismus ins Gericht.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ohne Vertrauen geht es nicht</strong></p>
<p style="text-align: left;">Worauf wir zusteuern, ist ihm zufolge eine neue Form der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Lehnswirtschaft – immerhin eines Systems, in dem wenige mächtige und wohlhabende Lehnsherren einer Masse von ohnmächtigen und besitzlosen Abhängigen gegenüberstanden.<br />
Seine Kritik formuliert der Autor übrigens nicht von der Warte eines radikalen, womöglich gar ideologisch verbohrten Außenseiters aus. Vielmehr bekennt er sich zu einer Wirtschaftsform, die viele Bundesbürger noch selbst erlebt haben: der »sozialen Marktwirtschaft«. Stütze einer solchen Wirtschaft sind die mittelständischen Familienunternehmen, deren Inhaber an ihre Angehörigen, ihre Mitarbeiter und die Kunden denken – nicht globale Konzerne, deren einziger Fixpunkt der »Shareholder Value« ist, mithin der Börsenwert des Unternehmens.<br />
Vertrauen und Leistung sind die Grundpfeiler der mittelständischen Wirtschaftsgesinnung, während die Multis auf schnelle Profite setzen, egal welche Formen der Manipulation und Irreführung sie dafür einsetzen müssen. Das Soziale braucht einen starken Staat, einen politischen Gestaltungswillen – die neue Lehnswirtschaft braucht die totale Freiheit und setzt auf die Kumpanei einer korrumpierten politischen Klasse.<br />
Otte zieht immer wieder Vordenker der sozialen Marktwirtschaft wie Wilhelm Röpke oder Alexander Rüstow als Kronzeugen heran, auch vor Urgesteinen der Nationalökonomie wie Werner Sombart hat er keine Scheu. Was ihn vor vielen anderen »gesellschaftskritischen« Autoren auszeichnet: Er ist im Grundsätzlichen genauso zuhause wie im Exemplarischen, kennt die Theoretiker ebenso gut wie konkrete Abläufe und Strukturen des modernen Wirtschaftslebens, ob in der Finanzwelt oder der Realwirtschaft.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Grundirrtümer des Liberalismus</strong></p>
<p style="text-align: left;">So erfährt der Leser, wie es z.B. einem Lebensmittelkonzern wie Danone gelingt, einen überzuckerten und gnadenlos überteuerten Joghurt als angeblich hochwertiges Gesundheitsprodukt an den Kunden zu bringen. Er lernt, wie eine von Kasino-Mentalität beherrschte Finanzwelt ihre arglosen Opfer mit immer neuen, komplizierten Produkten über den Tisch zieht. Er gelangt zu der Einsicht, daß das ausgeklügelte System der Kundenkarten allein den beteiligten Firmen nutzt, indem es ihnen zu aussagekräftigen Konsum-, Bewegungs- und sonstigen Profilen der Karteninhaber verhilft.<br />
All dies verdeutlicht der Autor ebenso anschaulich, wie er weltanschauliche Grundpositionen des Liberalismus als Irrtümer entlarvt. So zum Beispiel die Vorstellung einer »unsichtbaren Hand des Marktes«, die angeblich immer wieder für einen Ausgleich der Kräfte sorgt. Wunschdenken, Fiktion – von der Realität tausendfach widerlegt.<br />
Der Autor gehört eigenem Bekenntnis nach zur Schule der politischen Ökonomen und Wirtschaftshistoriker – einer Richtung, die von den heute tonangebenden Kräften der Ökonomenzunft mitleidig belächelt wird. In der Wirtschaftswissenschaft regierten lange Zeit die (sich an den Kennzahlen orientierenden) »Empiriker«, heute schwingen jene das Zepter, die alles mit Hilfe mathematischer Modelle erklären wollen.<br />
Doch diese »Koryphäen« haben alle miteinander schmählich versagt. Nicht einer der führenden Wirtschaftsforscher hat den großen Knall der letzten Jahre vorausgesagt – aus Unfähigkeit oder Opportunismus. Im Gegensatz zu Otte, der in seinem Buch »Der Crash kommt« (2006) präzise auf die Quellen der Krise verwiesen hat. Man kann ihm nachsehen, daß er genau dies seinen »Kollegen« genüßlich unter die Nase reibt. Offensichtlich würde so manchem Ziffern-Jongleur der Überblick der »alten Schule« gar nicht schlecht tun.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Verheerende Versäumnisse </strong></p>
<p style="text-align: left;">Kompetenz haben einige, aber Max Otte hat auch noch Mut. Schonungslos demaskiert er die fragwürdigen Absatzmethoden und Desinformationstricks von Lidl, Aldi, Ikea, der Deutschen Bahn, der Deutschen Post, Banken, Lotteriegesellschaften, Telekommunikationsfirmen, Wirtschaftsprüfern und Rating-Agenturen. Auch »Datenkrake« Google bekommt ihr Fett weg.<br />
Scharf kritisiert er zudem das »Krisenmanagement« einer Bundesregierung, die die Brandstifter zur Feuerwehr macht und den verantwortungslosesten Spekulanten und Hasardeuren die Steuer-Milliarden der Bürger in den Rachen wirft. Frontal attackiert er die »Religion des Neoliberalismus« und geißelt fundamentale Versäumnisse der Politik beim Schutz der Bürger vor unlauteren Machenschaften: »Warum sollte, was für Gurken und Papiertaschentücher, für Kopfschmerztabletten und Kinderspielzeug geht, nicht auch für Aktienfonds und Lebensversicherungen funktionieren? Es könnte hier wie dort Standards geben, die sicherstellen, daß die Produkte halten, was sie versprechen. Für jede Art von Erdbeeraro-<br />
ma gibt es eine Richtlinie, eine Kennziffer und eine Publikationspflicht – nicht aber für die horrenden Risiken der Finanzwelt.«<br />
Die Rolle der Politik wird allerdings etwas zu stark in den Kategorien des »Versagens« und der »Unterlassung« beschrieben und zuwenig – zumindest was die Spitzenpolitik betrifft – als aktive Komplizenschaft dargestellt. Der Autor weiß, daß es so ist – am Ende spricht er selbst von »willfährigen« Politikern, die Teil einer neuen Oligarchie sind. Dieses Verhältnis hätte durchaus noch etwas pointierter herausgearbeitet werden können. Dennoch ist dies lediglich ein Schönheitsfleck auf einem außergewöhnlichen Buch, das für jeden an Wirtschaftspolitik und Systemfragen Interessierten absolute Pflichtlektüre ist.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Detlev Rose</em></p>
<p style="text-align: left;">Buchhinweis: Max Otte – Der Informationscrash. Wie wir systematisch für dumm verkauft werden. 320 Seiten, geb., 19,90 Euro (Art.-Nr. 105233). Zu beziehen über den DS-Versand, Postfach 100068, 01571 Riesa, Tel. (03525) 5292-0, Fax (03525) 529222,  E-Post: bestellung@ds-verlag.de</p>
<p style="text-align: left;">Hier der Link zur Onlinebestellung: http://www.ds-versand.de/product_info.php?info=p5097_Otte&#8211;Max&#8211;Der-Informationscrash&#8211;Wie-wir-systematisch-fuer-dumm-verkauft-werden.html</p>
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		<title>»WIR oder Scharia!«</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei und Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das letzte Jahr zeigte einmal mehr, daß wir es als politische Bewegung oft noch nicht in erwünschtem Maße schaffen, inhaltliche Akzente in Volk und Gesellschaft zu setzen. Einerseits wird uns der Zugang zu Massenmedien verwehrt, anderseits fehlt es oft am Mut zum Kreativen und einfach an guten, witzigen und unverbrauchten Ideen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Bis zu 1.200 Euro beim JN-Ideenwettbewerb gewinnen!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Das letzte Jahr zeigte einmal mehr, daß wir es als politische Bewegung oft noch nicht in erwünschtem Maße schaffen, inhaltliche Akzente in Volk und Gesellschaft zu setzen. Einerseits wird uns der Zugang zu Massenmedien verwehrt, anderseits fehlt es oft am Mut zum Kreativen und einfach an guten, witzigen und unverbrauchten Ideen.<br />
Deshalb starteten die Jungen Nationaldemokraten (JN) zu Beginn dieses Jahres ihren Ideenwettbewerb zu den zwei wichtigen Themen, die unsere Bewegung, unser Land und unseren Kontinent in den nächsten Jahren beschäftigen werden. Der schleichende Volkstod, also das Aussterben ganzer Landstriche, und die wachsende Islamisierung Deutschlands und Europas sind Themen, die jeden national fühlenden Menschen etwas angehen. Deshalb greifen wir genau diese Themen in unserem Wettbewerb auf und suchen nach guten Ideen, um sie in Volk und Gesellschaft zu tragen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Entspannte 1.200 Euro</strong></p>
<p style="text-align: left;">Auf www.WIR-sterben-aus.de und www.WIR-oder-scharia.de sammeln wir die besten Vorschläge und zeichnen die besten aus. Bis zum »Fest der Völker« 2010 kann jeder seine Ideen zu den breitgefächerten Themen Volkstod und Islamisierung bei uns einreichen, und wir belohnen die besten und füllen die örtliche Stützpunkt- oder Kameradschaftskasse etwas auf. Beide Themen sind so komplex und berühren so viele Teile unseres Lebens, daß hoffentlich viele verschiedene Projekte entstehen.<br />
Mitmachen kann jeder. Es ist auch egal, ob ihr einen Film dreht, eine gute Aktion startet, ein T-Hemd gestaltet, ein Lied singt, ein Gedicht schreibt, eine Grafik entwerft oder sonst etwas tut. Die Kreativität zählt! Die besten Ideen werden ausgezeichnet und auf dem Fest der Völker 2010 präsentiert. Zu gewinnen gibt es je Thema für die beste Idee 300 Euro, für den zweitbesten Vorschlag 200 Euro und für den dritten Platz immerhin noch 100 Euro. Wer also je drei gute Ideen zum Thema »Volkstod« und drei gute Ideen zum Thema »Islamisierung« einreicht, kann entspannte 1200 Euro für sich und seine Gruppe vor Ort gewinnen.<br />
Die Preisgelder stellt übrigens der NPD-Parteivorstand zur Verfügung.<br />
Wir hoffen mit diesem kleinen Wettbewerb unsere gesamte Bewegung und mit hoffentlich guten Ideen und Aktionen auch unser Volk auf den schleichenden Volkstod und die wachsende Islamisierung unseres Landes aufmerksam machen zu können!</p>
<p style="text-align: left;"><em>Michael Schäfer, </em>JN-Bundesvorsitzender</p>
<p style="text-align: left;">Informationen unter:<br />
www.aktion-widertand.de, www.WIR-sterben-aus.de, www.WIR-oder-scharia.de</p>
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		<title>Gestärkte Achse</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei und Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum traditionellen Neujahrsempfang der NPD-Landtagsfraktionen von Mecklenburg-Vorpommern (MV) und Sachsen kamen am 9. Januar 2010 über 150 geladene Freunde und Förderer aus dem gesamten volkstreuen Lager sowie zahlreiche Aktivisten aus den Kreisverbänden zusammen, um u.a. den Reden der Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs (MV) und Holger Apfel (Sachsen), des Parlamentarischen Geschäftsführers Stefan Köster (MV) und des früheren Bundesvorstandsmitglieds der Republikaner, Dr. Konrad Voigt, zu folgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Arbeitstreffen und Neujahrsempfang der NPD-Landtagsfraktionen von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen in Schwerin</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zum traditionellen Neujahrsempfang der NPD-Landtagsfraktionen von Mecklenburg-Vorpommern (MV) und Sachsen kamen am 9. Januar 2010 über 150 geladene Freunde und Förderer aus dem gesamten volkstreuen Lager sowie zahlreiche Aktivisten aus den Kreisverbänden zusammen, um u.a. den Reden der Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs (MV) und Holger Apfel (Sachsen), des Parlamentarischen Geschäftsführers Stefan Köster (MV) und des früheren Bundesvorstandsmitglieds der Republikaner, Dr. Konrad Voigt, zu folgen.</p>
<p style="text-align: left;">Im Rahmen eines stimmungsvollen Heimatabends wurden die gemeinsamen Stunden aber auch für anregende politische Gespräche, für die weitere Vernetzung nationaler Aktivisten und die Stärkung des Gemeinschaftsbewußtseins genutzt.<br />
Bereits vor dem offiziellen Beginn des Neujahrsempfangs kamen Abgeordnete und Mitarbeiter zu einem Arbeitstreffen zusammen, bei dem sich die Fraktionen darauf verständigten, ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen und politische Initiativen in der Praxis noch enger abzustimmen. Damit soll den gemeinsamen Positionen auch innerhalb der NPD eine gewichtige Stimme verliehen werden, um den Prozeß der Professionalisierung und Modernisierung im Sinne einer zukunftsorientierten nationalen Politik weiter voranzutreiben.<br />
Als weiterer Schritt auf diesem Weg wurde ein gemeinsamer »Arbeitskreis Rentenpolitik« gegründet, der seine ersten Ergebnisse demnächst auf einer gemeinsamen Klausurtagung der Fraktionen präsentieren wird. Auch in anderen programmatischen Bereichen wird die Zusammenarbeit schon bald weitere Früchte tragen und den Anspruch untermauern, daß die Fraktionen die Kraftzentren der Partei bilden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>»Wir bleiben hier, wir packen an!«</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zu Beginn des Neujahrsempfangs beglückwünschte Udo Pastörs in seiner Ansprache zunächst den sächsischen Fraktions- und Landesvorsitzenden Holger Apfel zu dem historischen Wiedereinzug in den Landtag &#8211; dies sei erstmals in der Geschichte der Nationaldemokraten einem Landesverband gelungen.<br />
Danach geißelte er in seiner Ansprache die völlig verfehlte Politik der Altparteien: »Die Vergreisung unseres Volkes wird unweigerlich zum Volkstod führen, wenn wir uns nicht dagegen stemmen. Wir müssen begreifen, daß das wahre Gold der Völker weder gelb (Gold) noch schwarz (Öl), sondern lebendig ist.<br />
Die Geburten sind entscheidend für den Fortbestand der Völker. In Mecklenburg-Vorpommern ist heute bereits jeder fünfte Bürger über 65 Jahre alt. Das einstmals bevölkerungsmäßig jüngste Bundesland wurde zum regelrechten Altenheim der BRD. Die Nationalen haben dieser Entwicklung den Kampf angesagt. Wir bleiben hier, wir packen an, lautet unser Motto.«</p>
<p style="text-align: left;"><strong>»Bürgernahe nationale Politik«</strong></p>
<p style="text-align: left;">In seinem Gastbeitrag dankte der sächsische NPD-Fraktions- und Landeschef Holger Apfel zunächst den Parteifreunden aus Mecklenburg und Pommern für die großartige Unterstützung im Wahlkampf, mit der sie maßgeblich zum historischen Wiedereinzug in den Landtag beigetragen und so bewiesen hätten, daß nationale Solidarität keine Einbahnstraße ist.<br />
Mit Blick auf die Parlamentsarbeit führte Apfel aus, daß es in Sachsen darum gehe, engagiert und mit Sachverstand Akzente im Sinne einer bürgernahen nationalen Politik zu setzen: »Wir besetzen vor allem die Politikfelder, die von den Blockparteien nicht bedient oder sträflich vernachlässigt werden. Unsere aktuellen Initiativen für ein Minarett-Verbot, für die berechtigten Anliegen der Heimatvertriebenen, für mehr Polizeipräsenz zur Bekämpfung der Grenzkriminalität oder mit Blick auf ein Sicherheitskonzept für den Flughafen Leipzig-Halle zeigen, daß sich die NPD als soziale Heimatpartei und oppositionelle Alternative von rechts den realen Gegenwartsproblemen annimmt.<br />
Natürlich werden wir auch in Zukunft den Finger in die Wunde legen und politische Tabuthemen plazieren, aber unsere Landsleute erwarten auch Sachverstand und Kompetenz. Deshalb müssen wir unser Selbstverständnis als Nationalisten volksnah, gegenwartsbezogen und zukunftsorientiert definieren &#8211; und zwar auf der Basis eines klaren weltanschaulichen Profils: Nationale Identität, nationale Solidarität, nationale Souveränität &#8211; das sind die Grundpfeiler unseres politischen Handelns. Diesen Kurs wollen und werden wir halten auf unserem Weg einer nationalistischen Systemalternative, bei der die nationale Frage untrennbar mit der sozialen Frage verbunden bleibt.«</p>
<p style="text-align: left;"><em>Peter Marx</em></p>
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		<title>Warten auf die Befreiung?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei und Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[»Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind günstig.« An Gültigkeit haben die Worte des römischen Philosophen Seneca (4 v. Chr. – 65 n. Chr.) auch in unserer Gegenwart bestimmt nicht verloren. Doch schon hier gibt es verschiedene Meinungen im nationalen Spektrum, denn während einige sich mit Reformversuchen zufrieden geben möchten, kämpfen andere für eine nationale Revolution. Wohin also?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Strategie und Taktik im nationalen Befreiungskampf. Ein Beitrag zur Positionsbestimmung</strong></p>
<p style="text-align: left;">»Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind günstig.« An Gültigkeit haben die Worte des römischen Philosophen Seneca (4 v. Chr. – 65 n. Chr.) auch in unserer Gegenwart bestimmt nicht verloren. Doch schon hier gibt es verschiedene Meinungen im nationalen Spektrum, denn während einige sich mit Reformversuchen zufrieden geben möchten, kämpfen andere für eine nationale Revolution. Wohin also?</p>
<p style="text-align: left;">Einigkeit besteht darin, daß nur ein grundlegender Politikwechsel die deutsche Misere überwinden kann. Über den Weg gibt es aber ebenfalls sehr viele verschiedene Auffassungen. Für den nationalen Widerstand stellt sich nach den ernüchternden Ergebnissen der Bundestagswahl die bange Frage, wie es nun weitergehen soll.<br />
Fakt ist: Die NPD ist medial sehr gut präsent, an mangelnder Bekanntheit kann das schlechte Abschneiden nicht liegen. Bei einer Internetuntersuchung im letzten Jahr stellte sich heraus, daß die NPD-Bundesseite www.npd.de genau so viele Besucher hatte wie die FDP-Bundesseite. Allerdings hatte die FDP bei der Bundestagswahl dann 14,6 Prozent, während die NPD bei 1,5 Prozent stagnierte.<br />
Nach dem NPD-Einzug in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hofften viele Aktivisten auf den »Domino-Effekt«, auf eine positive Übertragbarkeit auf andere Bundesländer. Aber spätestens die Ergebnisse in Brandenburg und Thüringen mit knapp vier Prozent für die nationale Opposition zeigen, daß selbst ökonomisch schwache Regionen kein Selbstläufer für die NPD sind. Aus gutem Grund hat daher der NPD-Parteivorstand eine Strategiekommission einberufen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Übermächtiger politischer Gegner</strong></p>
<p style="text-align: left;">Grundlage für ein richtiges Strategiekonzept muß zunächst eine Analyse der bestehenden Verhältnisse und eine politische Freund-/Feind-Bestimmung sein. Die Leser werden wohl wissen, daß wir in einem halb-souveränen Staat leben, dessen Konstitution von ehemaligen Feindmächten herbeigeführt wurde und dessen Institutionen darauf ausgerichtet sind, eine nationale Erhebung im Keim zu ersticken.<br />
Folgerichtig sind alle gesellschaftlich relevanten Gruppen gegen die NPD. Wir müssen erkennen: Wir sind schwach, und der politische Gegner ist übermächtig. Um das zu ändern, brauchen wir nicht nur andere Personen an den Schalthebeln der Macht, sondern auch andere Institutionen und vor allem eine andere geistige Grundlage.<br />
Befürworter von Tierversuchen und Atomkraft, Waffenlobbyisten und Sektierer haben etwas gemeinsam mit der NPD: Sie sind alle in der Öffentlichkeit schrecklich unbeliebt. Um ein unbeliebtes Produkt marktattraktiver zu machen, gibt es das sogenannte Konversionsmarketing. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Es ist möglich, paradoxe Verknüpfungen aufzubauen (z.B.: NPD = ausländerfreundlich), mit Humor zu arbeiten, im Rahmen der zweiseitigen Argumentation kleine Schwächen zuzugeben, aber auf positive Elemente hinzuweisen – und so weiter. Wir müssen bereit sein, völlig andere Wege als bisher zu gehen. Dabei müssen wir verschiedene Ebenen unterscheiden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Imagewechsel! </strong></p>
<p style="text-align: left;">Im persönlichen Gespräch stimmen viele Deutsche mit NPD-Positionen überein. Auch wissenschaftliche Erhebungen gehen von einem nationalen Wählerpotential von bis zu 20 Prozent aus. Doch die wenigsten Deutschen machen ihr Kreuz bei der NPD. Hauptgrund dafür ist der schlechte Ruf der Partei, neudeutsch das »negative Image«. Schon in den Schulen wird vor der NPD gewarnt, als »Rechter« wird man kein Beamter, die Medien verteufeln die NPD, und die Antifa erledigt die Drecksarbeit.<br />
Auch einige interne Faktoren kommen hinzu. Letztlich ist das schlechte »Image« aber primär durch externe Faktoren bedingt. Diese werden wir so schnell auch nicht ändern können. Vergleiche mit der Linkspartei hinken aus diesen Gründen. Eine Um-, Neu- oder Zusatzbenennung der Partei könnte womöglich verfahrene Denkmuster aufbrechen und durch die Einbindung neuer Kräfte Synergieeffekte auslösen. Die nationale Opposition braucht unbedingt eine andere Außenwirkung.<br />
Viele Deutsche denken national, gehen aber nicht wählen und entscheiden sich für das »kleinere Übel«. Die Mobilisierung der unzufriedenen Deutschen muß daher das Hauptaugenmerk der Partei sein. Dabei muß darauf geachtet werden, noch zielgruppenorientierter und geschickter vorzugehen. Nur Menschen, die sich selbst betroffen fühlen, ergreifen die Initiative. Propaganda für alle ist daher Propaganda für niemanden.<br />
Die emotionale Komponente muß noch viel stärker betont werden. Jeder Raucher weiß, daß die Glimmstengel ungesund sind, genauso wissen auch die meisten Deutschen, daß nationale Politik gut für das eigene Volk ist. Allgemeine Probleme müssen wir zu individuellen Problemen machen. Wenn wir die Ängste und Sorgen ansprechen, könnte eine Massenmobilisierung möglich sein.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Empathie und politische Profilierung</strong></p>
<p style="text-align: left;">Auf politscher Ebene ist es notwendig, unser inhaltliches Profil weiter zu schärfen und uns in die Gefühlswelt vieler enttäuschter Bürger hineinzuversetzen. Drei Themenfelder sind prädestiniert, als gesellschaftliche »Türöffner« der nationalen Opposition zu fungieren:<br />
Globalisierung: Der weltweite Freihandel führt zu sozialen Verwerfungen auch in der BRD. Die neue soziale Frage dürfen wir nicht der LINKEN überlassen. Wirtschaftsexperten rechnen mit einer Deflation und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Nach der Landtagswahl in NRW werden im Sommer diesen Jahres die Kurzarbeiterregelungen auslaufen. Dann werden viele Deutsche am eigenen Leib spüren, welche Nachteile ihnen die weltweite K.O.nkurrenz beschert.<br />
Unsere Aufgabe ist es dann, die abstrakte Globalisierung mit der daraus resultierenden Finanzkrise emotional aufzuladen und eine Verknüpfung mit der Angst vor Verlust des bisherigen Lebensstandards zu schaffen.<br />
Islamisierung: Immer mehr Deutsche äußern ihre Ängste vor einer Islamisierung ihrer Heimat. Das medial omnipräsente US-provozierte Feindbild eines bewaffneten Islams trifft in der bundesrepublikanischen Realität auf eine aggressiv expandierende muslimische Parallelgesellschaft, die bei vielen Bürgern schlimmste Befürchtungen weckt. Dahinter steckt die Angst vor Verlust des bisherigen Lebensstils.<br />
Gesellschaftlicher Verfall: Allgegenwärtig ist der gesellschaftliche Verfallsprozeß zu beobachten. Zerrüttete Familien, steigende Kriminalität, Mißbrauch von Kindern und Pflegebedürftigen. Organische Gemeinschaften werden zerstört, und mit »gender mainstreaming« soll nun auch das eigene Geschlecht in Frage gestellt werden. Depressionen sind eine Volkskrankheit geworden. Der gesellschaftliche Verfall verstärkt die Angst vor Isolation.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mentale Selbstbehauptung!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die hier angerissenen Themenfelder haben gemeinsam, daß sie mit verborgenen Ängsten verbunden sind. Diese Verlust- und Zukunftsängste können sich auch mit einem Wort beschreiben lassen: Selbstaufgabe! Um einen besseren Zugang zu den Menschen zu finden, müssen wir diese Ängste direkt ansprechen. Auf der mentalen Ebene müssen wir Selbstbewußtsein und Selbstbehauptung verfestigen und repräsentieren. Nur so können wir die Unzufriedenen von uns überzeugen. Auf dieser Grundlage müssen wir erklären, wofür wir sind, und politische Perspektiven aufzeigen.<br />
Weiter: Die NPD-Basis muß noch stärker eingebunden werden. Denn in der organisatorischen Praxis fällt die hohe Fluktuation und die Passivität der Masse auf. Gleichzeitig zeigt aber auch die Interessentenbetreuung, daß etwa 70 Prozent der Personen, die NPD-Mitglied werden möchten, mindestens einen NPD-Parteigänger persönlich kennen. Befragungen, Aktivistentreffen, Aufbau von Freiwilligenkorps, automatische Materiallieferung an bewährte Aktivisten, Leistungsauszeichnungen, Treue-<br />
bonus, Wettbewerbe, exklusive Angebote, verstärkte Argumentations- und Rhetorikschulungen sowie weitere Maßnahmen könnten dazu beitragen, die NPD noch stärker zu machen.<br />
Auch über neue Organisationsformen müssen wir uns Gedanken machen. Die Krise des Ehrenamtes zeigt, daß die alten Organisationsformen überholt sind. Virtuelle Mitgliedschaften in Vorfeldorganisationen im Weltnetz ohne Verpflichtungen könnten Sympathisanten stärker an die Partei binden und den Einstieg in den organisierten Widerstand erleichtern.<br />
Kommunale Verankerung. Die Erfolge von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben gezeigt, daß eine kommunale Verankerung unerläßlich für den Erfolg auf Landesebene ist. Da Prozenthürden auf kommunaler Ebene gefallen sind, muß unser Ziel die flächendeckende kommunale Präsenz sein.<br />
Um dieses ambitionierte Ziel zu verwirklichen, müssen der Bundesvorstand und die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) Kriterienkataloge entwickeln und praktische Hilfestellungen geben. Denkbar wären kommunalpolitische Planungsstäbe, die bereits zwei Jahre vor den Kommunalwahlen in den jeweiligen Bundesländern anfangen, die Voraussetzungen für Antritte in der Fläche zu organisieren. Jeder Kreisverband sollte verpflichtet sein, einen kommunalen Wahlantritt zu schultern.<br />
Unsere Hoffnung liegt in der nationalen Jugend. Allerdings wird die nationale Jugendarbeit planlos betrieben. In Zusammenarbeit mit der JN sollten Vorstände praktische Vorschläge an die Hand bekommen, wie man zeitgemäß Jugendliche an die nationale Bewegung heranführt. Aktionen vor Schulen sollten für Kreisverbände verpflichtend sein. Mehrtägige Jugendfreizeiten sollten überregional organisiert werden. JN-Mitglieder sollten auch kostenlos Mitglied der NPD sein dürfen. Dies würde der Partei auch zu einem aktiven Schub verhelfen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Systematische Jugendarbeit ausbauen!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Während die Besucherzahlen bei Schulungen und Rednerveranstaltungen im Regelfall überschaubar sind, werden Konzerte und andere Freizeitaktivitäten viel stärker angenommen. Die Besucherzahlen des Deutsche Stimme-Pressefestes sprechen eine deutliche Sprache. Um langfristig kulturelle Hegemonie als notwendige Vorbedingung für politische Macht aufzubauen, werden wir einen langen Atem brauchen. Mittelfristig erscheint aber die flächendeckende Etablierung von regionalen Arbeitskreisen »Kultur und Freizeit« realistisch.<br />
Auch in der politischen Arbeit vor Ort müssen kulturelle Elemente stärker eingebunden werden. Positive Effekte zeigen sich schon beim regelmäßigen gemeinsamen Singen des Treueliedes vor und des Deutschlandliedes nach der Monatsversammlung, wie etwa in Trier.<br />
Denkbar wären auch überregionale Vernetzungstreffen mit nationalen Künstlern und Organisationsleitern, was für beide Seiten sicherlich von Interesse wäre. Langfristig wäre auch nationaler Techno und HipHop denkbar, um neue Personenkreise für die nationale Sache zu begeistern.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Neue Zielgruppen – und viel Humor!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei der Sammlung von Unterschriften fällt immer wieder auf, daß Mütter für die NPD unterschreiben. Warum nicht also eine NPD-Kampagne am Muttertag? In unserer Agitation sollten Frauen und Kinder noch viel stärker berücksichtigt werden.<br />
Untersuchungen über das Protestverhalten in der DDR haben gezeigt, daß in Vereinen aktive Bürger sich auch häufiger politisch engagieren. Also sollten wir Vereinsaktivisten direkt ansprechen. Interessant wären sicherlich neben Fußball, Kampfsport und Eishockey auch Jäger, Schützen, Angler, Wanderer und andere Heimatfreunde, freiwillige Feuerwehren und andere Männerbünde nicht zu vergessen. Wirtschaftlich interessant wäre auch die gezielte Ansprache des Mittelstandes mit entsprechenden Broschüren und Arbeitskreisen.<br />
Von Natur aus sind die Deutschen ein nachdenkliches Volk. Nicht umsonst haben die Deutschen auch den Ruf als Dichter und Denker. Die politischen Mißstände werden von den meisten Deutschen daher auch erkannt. Doch die richtigen Schlüsse werden daraus nicht gezogen. Viele Deutsche haben bereits innerlich mit dem herrschenden System abgeschlossen und ziehen sich resigniert ins bescheidene Privatleben zurück.<br />
Genau dort müssen wir sie aber auch abholen. Insbesondere die Mobilisierung der Nichtwähler ist der Schlüssel für den politischen Erfolg. Der Comedy-Siegeszug zeigt uns, daß die Deutschen ein gesteigertes Interesse an freudiger Ablenkung haben. Ratsam wäre es daher, verstärkt mit Humor zu arbeiten. Witze, Satire, Karikaturen – der Kreativität sind nur juristische Grenzen gesetzt.<br />
Auch Plakate und öffentlichkeitswirksame Aktionen sollten den Spaßfaktor berücksichtigen. Sehen wir uns also selber mal mit Ironie, halten wir lächelnd dem Volk den Spiegel vor und geben wir die Herrschenden der Lächerlichkeit preis. Denn wer mit uns lacht, gibt uns schon mal zur Hälfte recht!</p>
<p style="text-align: left;"><em>Safet Babic</em></p>
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