„Deutsch“ ist an den im Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Großkonzernen heutzutage nicht mehr viel, schon gar nicht die Eigentümer. Bei den 30 größten börsennotierten Unternehmen halten Ausländer inzwischen 51,6 Prozent der Anteile, acht Jahre zuvor waren es erst ein Drittel. Am meisten globalisiert sind die Deutsche Börse und der Pharmagigant Bayer mit über 80 Prozent, auch Branchen-Mitbewerber Merck bringt es auf stattliche 75 Prozent in Auslandsbesitz. Dem Golfstaat Abu Dhabi gehören nach einem Großeinkauf im letzten Jahr 9,1 Prozent von Daimler, weitere 6,9 Prozent hält immer noch Kuwait.